Erasmus+ Next Generation - Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen 2021

Sujetbild neues Programm Erasmus Plus
Stellen Sie einen Antrag in der neuen Programmgeneration von Erasmus+

Die Europäische Kommission hat den ersten Aufruf für das neue Programm Erasmus+ 2021-2027 veröffentlicht.

Alle öffentlichen und privaten Einrichtungen, die in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport tätig sind, können unter Erasmus+ Finanzierungsanträge stellen.

Bitte beachten Sie die Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen 2021 aus dem Amtsblatt der Europäischen Union.

Die Online-Antragsformulare stehen auf der Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps Plattform der Europäischen Kommission zur Verfügung.

Fristen für die Einreichung von Anträgen:

  • Leitaktion 1 - Mobilität von Einzelpersonen in Erasmus+ Bildung und Jugend: 11. Mai 2021, 12.00 Uhr
  • Leitaktion 2 - Small-scale Partnerships und Cooperation Partnerships in Erasmus+ Bildung und Jugend (Small-scale Partnerships nicht im Bereich Hochschulbildung!): 20. Mai 2021, 12.00 Uhr
  • Die Antragsfristen für zentral von der Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) abgewickelte Aktionen (KA2: Zentren der beruflichen Exzellenz, Erasmus+-Lehrkräfteakademien, Erasmus-Mundus-Aktion, Innovationsallianzen, Kapazitätsaufbau im Bereich Jugend;  KA3: „European Youth Together“ (Die europäische Jugend vereint), Jean-Monnet-Maßnahmen und -Netze) entnehmen Sie bitte dem Aufruf.

Eine zweite Antragsrunde mit Antragsfristen im Oktober/November 2021 ist für folgende Aktionen vorgesehen:

  • Leitaktion 1: Mobilität im Bereich Jugend
  • Leitaktion 2: Small-scale Partnerships und Cooperation Partnerships in Erasmus+ Bildung und Jugend (Small-scale Partnerships nicht im Bereich Hochschulbildung!)

Erasmus+ Next Generation

Erasmus+, das erfolgreiche EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport wird von 2021 bis 2027 fortgeführt. Grenzüberschreitende Mobilität für Menschen aller Altersgruppen, die Zusammenarbeit im Rahmen europäischer Projekte sowie die Unterstützung politischer Reformen bleiben weiterhin die zentralen Aufgaben von Erasmus+.

Für die neue Programmgeneration stehen 26,2 Mrd. plus zusätzliche 2,2 Mrd. Euro aus dem Instrument für Nachbarschaft, Entwicklungszusammenarbeit und internationale Zusammenarbeit (NDICI) zur Verfügung, das ist fast doppelt so viel wie im Vorgängerprogramm (2014-2020). Davon sind 70% für die Förderung von Mobilitätsprojekten vorgesehen. Die Europäische Kommission plant, rund 10 Millionen Menschen in den kommenden sieben Jahren mobil zu machen. 30% der Mittel sind für die Förderung von Kooperationsprojekten sowie Aktivitäten zur Politikentwicklung reserviert.

Das neue Programm Erasmus+ 2021-2027 definiert für die nächsten sieben Jahre die folgenden übergeordneten Prioritäten:

Inklusion und Diversität: Ziel ist es, den Zugang für alle Menschen und Organisationen zum Programm zu erleichtern, insbesondere sollen Menschen unabhängig von ihrem kulturellen, sozialen und ökonomischen Hintergrund oder etwa bestehenden Mobilitätshindernissen die Möglichkeit zur Teilnahme erhalten.

Green Erasmus+: In Übereinstimmung mit dem European Green Deal wird das Programm die Teilnehmer/innen ermutigen, den kohlenstoffarmen Transport als Alternative zum Fliegen zu nutzen. Erasmus+-Fördergelder werden auch für den Aufbau von Wissen und Verständnis für Nachhaltigkeit und Klimaschutz genutzt.

Digitale Transformation: In Übereinstimmung mit den Prioritäten des Aktionsplans für digitale Bildung wird das Programm qualitativ hochwertiges digitales Lernen fördern. Die Teilnahme an Erasmus+ wird in allen Programmbereichen in Form von Blended Learning möglich. Die Abwicklung von Erasmus+ wird für die Teilnehmer/innenn digitalisiert und vereinfacht, insbesondere durch die European Student Card Initiative in der Hochschulbildung und eine überarbeitete IT-Architektur für Begünstigte.

Gemeinsame Werte, ziviles Engagement und Teilhabe: Erasmus+ unterstützt eine aktive Bürgerschaft und Ethik im Kontext des lebenslangen Lernens. Vorrang haben Projekte, die Möglichkeiten zur Teilnahme von Menschen am demokratischen Leben sowie an sozialem und bürgerschaftlichem Engagement durch formelle oder nicht formale Lernaktivitäten bieten.

Erasmus+ unterstützt darüber hinaus Initiativen wie berufliche Zentren für Exzellenz, DiscoverEU oder Europäische Universitäten (letztere nicht in 2021).

Um Sie auf den Programmstart von Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps (2021-2027) und die bevorstehenden Antragsfristen bestmöglich vorzubereiten, organisiert der OeAD als nationale Agentur für Erasmus+ im Laufe der nächsten Wochen eine Reihe von Online-Veranstaltungen.

Weitere Informationen finden Sie im Programmleitfaden (siehe Downloads) sowie auf der Webseite der Europäischen Kommission.

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