35 Jahre Erasmus in Europa / 30 Jahre Erasmus in Österreich

35 Jahre Sticker © European Commission

2022 feiern wir 30 Jahre Erasmus+ in Österreich und 35 Jahre Erasmus+ in Europa.

35 Jahre Mobilität und Kooperation haben Europa aufgeschlossene und mit Unternehmergeist ausgestattete Menschen gebracht, die heute die Zukunft unserer Gesellschaft gestalten. Jeder Euro, den wir in Erasmus+ investieren, ist eine Investition in die Zukunft und in die Idee Europas.

Die ursprüngliche Idee von Erasmus+ war Studierenden zu ermöglichen über die Grenzen hinweg in anderen Ländern Erfahrungen zu sammeln und andere Hochschulsysteme kennenzulernen. Das war vor 35 Jahren der Anlass zur Errichtung von Erasmus. Dahinter steht der Beschluss des europäischen Ministerrates von 1987, die Zusammenarbeit von Hochschulen in Europa zu fördern. Der Rat hat damit Weitblick bewiesen – handelt es sich bei Erasmus doch um eines der beliebtesten und erfolgreichsten Programme der EU. Seit 1992 nimmt Österreich an dem Programm teil. Mittlerweile ermöglicht Erasmus+ noch mehr Menschen die Möglichkeit eines Auslandsaufenthalts: ob sie gerade in die Schule gehen, eine Lehre begonnen haben, in der Erwachsenenbildung arbeiten oder in den Bereichen Jugend und Sport tätig sind. Darüber hinaus unterstützt das Programm mit eigenen Förderschienen auch Projekte insbesondere im Bildungs- und Jugendsektor.

Save the date!

Am 11. Oktober 2022 organisiert der OeAD die Veranstaltung „Erasmus+ 30 Jahre in Österreich und 35 Jahre in Europa". Im Zuge dessen werden die #ErasmusDays 2022 eröffnet und die Erasmus+ und ESK-Botschafter/innen 2022 ausgezeichnet. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

ErasmusPlusFreundschaft

Anlässlich der 30 Jahre Erasmus+ in Österreich und 35 Jahre Erasmus+ in Europa Jubiläen rufen wir die #ErasmusPlusFreundschaft-Challenge aus! 

Seit 1992 reisen Österreicher/innen im Rahmen von Erasmus+ durch Europa und darüber hinaus. Neben vielen Erlebnissen und Erfahrungen, haben sich in dieser prägenden Zeit auch Freundschaften gebildet – manche davon für immer.

Eine Freundin im Ausland bedeutet, immer ein Bett in einem anderen Land zu haben. Einen Bekannten in einer anderen Stadt zu kennen heißt, dass man jederzeit spontan auf Besuch reisen kann. Aber es heißt auch, dass man sich manchmal jahrelang nicht sieht, vermisst und manchmal wieder den Kontakt verliert.

Im Rahmen von 30 Jahre Erasmus+ in Österreich wollen wir die #ErasmusPlusFreundschaften feiern und auszeichnen: Alle Erasmus+ Teilnehmenden sind aufgerufen, ihre Freundschaften hoch leben zu lassen – die besten Beiträge gewinnen!

Wieso eigentlich Erasmus?

Der Name Erasmus ist ein Verweis auf den Philosophen, Theologen und Humanisten Erasmus von Rotterdam (1465 – 1536). Gedrängt von der Suche nach neuen Erfahrungen, Einblicken und Erkenntnissen, lebte und arbeitete Erasmus von Rotterdam in verschiedenen Ländern Europas. Der Begriff war aber auch eine Abkürzung für „EuRopean Community Action Scheme for the Mobility of University Students“.

Erasmus+ im Wandel der Zeit anhand der Prioritäten

Inklusion & Vielfalt

Erasmus+ bietet mehr Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln! Von Einzelpersonen bis hin zu kleinen Organisationen und Menschen mit diversen Benachteiligungen möchten wir ein Programm würdigen, das Inklusion und Vielfalt fördert.

Was ist aus Erasmus+ im Vergleich zu seinen Anfängen vor 35 Jahren geworden?

  • Offen für alle Menschen – unabhänig von ihrem Hintergrund oder ihrer Fähigkeiten
  • Möglichkeiten, die über Hochschulbildung hinausgehen
  • Finanzielle Unterstützung für benachteiligte Zielgruppen
  • Öffnung der Teilnahme an Erasmus+ für kleinere Organisationen
  • Ausweitung des Akkreditierungssystems auf alle Programmbereiche 
  • Vereinfachte Prozesse
  • Gemeinsames Bestreben, stärker unterrepräsentierte Zielgruppen zu erreichen

Umwelt und Bekämpfung des Klimawandels

Erasmus+ inspiriert zu einem umweltfreundlicheren Leben, fördert die Nutzung nachhaltigerer Verkehrsmittel und unterstützt Innovationen durch Projekte , die eine grüne und Kreislaufwirtschaft fördern!

Was ist aus Erasmus+ geworden, verglichen mit seinen Anfängen vor 35 Jahren?

  • Besondere Förderungen für umweltfreundliches Reisen 
  • Erhöhung der Anzahl von Mobilitätsmöglichkeiten
  • Austausch bewährter grüner Praktiken
  • Testen innovativer Praktiken, um Projektträger/innen zu Akteurinnen und Akteuren des nachhaltigen Wandels zu machen
  • Unterstützung von Hochschul- und Wirtschaftskooperationen, die Hochschulen und Berufsbildungseinrichtungen sowie Unternehmen (insbesondere KMUs) dabei unterstützen, zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Regionen beizutragen

Digitaler Wandel

Erasmus+ eröffnet immer mehr digitale Lernmöglichkeiten!

Was ist aus Erasmus+ geworden, verglichen mit seinen Anfängen vor 35 Jahren?

  • Blended Mobility: Bereitstellung digitaler Lernerfahrungen zusätzlich zur physischen Mobilität
  • Spezifische Tools oder Plattformen, die die digitalen und unternehmerischen Fähigkeiten des Einzelnen fördern
  • Digitale Bildung zur Vorbereitung der Teilnehmer/innen vor Beginn des Programms
  • Verbesserung der Erfahrung während oder nach dem Aufenthalt/der Zusammenarbeit
  • Entwicklung digitaler Fähigkeiten und Kompetenzen