Hochschulmobilität innerhalb der Erasmus+ Programmländer 2017

16. Mai 2021 MobilitätsprojekteHochschulbildung
Gruppe an Menschen mit 30 Jahre Erasmus+ T-Shirt gekleidet halten gemeinsam die 30 Jahre Erasmus+ Flagge hoch
Die Uni Graz nimmt seit dem Start von Erasmus am Programm teil und beabsichtigt weiterhin, die Zusammenarbeit in der Erasmus+ Community als pro-aktive Partnerin zu stärken.

Koordinierende Einrichtung

Universität Graz

Partnereinrichtungen

Hochschuleinrichtungen in Belgien, Bulgarien, Deutschland, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechische Republik, der Türkei, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern.

Zusammenfassung

Die Universität Graz nimmt seit dem Start von Erasmus in Österreich am Programm teil und beabsichtigt auch in Zukunft, die Zusammenarbeit in der Erasmus+ Community als pro-aktive Partnerin zu stärken. In der Projektperiode hat die Universität Graz mit insgesamt 508 Teilnehmenden eine hohe Zahl an Outgoing-Mobilitäten auf allen Ebenen (SMS, SMT, STA, STT) sowie in einem breiten Spektrum an Disziplinen erfolgreich durchgeführt. Umgekehrt empfing die Universität Graz 411 Incoming-Teilnehmer/innen (Studierende, Praktikantinnen und Praktikanten und Personal).

Auch im Studienjahr 2017/18 konnten die Verbindungen zu langjährigen Partnerinstitutionen weiter gestärkt und neue Erasmus+ Partnerschaften etabliert werden. Hierbei wurde besonderes Augenmerk auf die Profile der Institutionen, deren Struktur und internationale Orientierung, die Unterstützungsleistungen für Studierende und Personal sowie die Kompatibilität der Studien- und Forschungsprogramme auf beiden Seiten gelegt.

Um Studierende sowie Praktikantinnen und Praktikanten bestmöglich bei ihrer Sprachvorbereitung zu unterstützen, bot die Universität Graz Informationen zu OLS, ein breites Angebot an Sprachkursen durch das Sprachenzentrum der Uni Graz sowie Informationen zu Sprachkursangeboten an den Partneruniversitäten. Die Studierenden hatten darüber hinaus Zugang zu den Berichten der Rückkehrer/innen aus dem Vorjahr und konnten mit diesen Kontakt aufnehmen. Sie konnten sich außerdem auch mit Incomings in Verbindung setzen, um sich über ihre zukünftige Gastuniversität zu informieren. Zudem bietet ein Study Abroad-Leitfaden für Outgoing-Studierende Orientierungshilfe für den bevorstehenden Aufenthalt.

Optimale Unterstützung für Studierende mit besonderen Bedürfnissen bei Bewerbungsverfahren und Aufenthaltsvorbereitungen wurde durch das International Office sowie das Zentrum Integriert Studieren gewährleistet. Erfreulich war die gestiegene Zahl der Outgoing-Studierendenaufenthalte (SMS). Insgesamt weist die Gesamtzahl der Outgoing- und Incoming-Studierenden, Praktikantinnen und Praktikanten sowie Personal im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr erneut ein Plus auf. Die Personalmobilität für Lehr- und Fortbildungszwecke stellt weiterhin ein wichtiges Instrument zur Internationalisierung der Universität dar. Personalmobilität unterstützt den Prozess der Internationalisierung an der Heimatuniversität, stärkt die bestehenden Verbindungen zu den Partnereinrichtungen und führt häufig zu neuen Kooperationen und Kontakten.

Die Universität Graz zielt in ihrer Internationalisierungsstrategie u.a. darauf ab, die Zahl der Mobilitäten von Studierenden und Mitarbeiter/innen zu steigern und somit einerseits die Chancen der Absolventinnen und Absolventen am Arbeitsmarkt zu verbessern und andererseits die Qualität in Lehre und Forschung durch die internationale Erfahrung der Beteiligten zu optimieren. Durch die erfolgreiche Abwicklung des KA103-Projekts wurde dieses Ziel im Studienjahr 2017/18 erreicht.

Die Programm-Teilnehmer/innen konnten insgesamt ihre Fach-, Sprach- sowie interkulturellen Kompetenzen erweitern, ein neues Netz an Fachkontakten knüpfen und bestehende Verbindungen vertiefen. Die Professionalisierung von Mitarbeiter/innen, v.a. Nachwuchswissenschaftler/innen, konnte durch den Erfahrungsaustausch und den Know-how-Transfer sowie die Vertiefung der Zusammenarbeit mit Fachkolleg/innen anderer Institutionen gestärkt werden. Ebenso trug der hohe Anteil an Erasmus+ Incomings dazu bei, den Grad der „Internationalisation@home“ zu steigern und die Diversität und Multikulturalität am Campus zu erhöhen.

All diese Aspekte stärken die Internationalisierung der Universität Graz und erhöhen bei künftigen Absolventinnen und Absolventen ihre Chancen am Arbeitsmarkt. Zudem verstärkte die Universität Graz durch den regen Austausch und die gute Zusammenarbeit mit den Partneruniversitäten ihre Position im europäischen Hochschulraum.


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