13 neue Innovationsprojekte im Bereich Erasmus+ Hochschulbildung ausgewählt

3. März 2021
Bücher liegen vor einem Bildschirm und werden projeziert
Die Projekte zum Thema "Digitale Bildung" können mit einem Gesamtvolumen von rund 2,8 Millionen Euro gefördert werden.

Die Europäische Kommission hat vergangenen Herbst mit einem zusätzlichen Aufruf zur Einreichung von Strategischen Partnerschaften auf die Herausforderung durch COVID-19 auf den Bildungsbereich reagiert. Die dafür zur Verfügung stehenden Mittel der Europäischen Kommission, wurden durch Umschichtungen aus Mobilitätsfördermittel durch den OeAD deutlich erhöht. Dadurch konnten nun insgesamt 13 neue Innovationsprojekte im Bereich der Hochschulbildung ausgewählt werden.

Inhaltlich spannt sich der Themenbogen von der Entwicklung neuer Lehr- und Lernmodule über interaktive Lehr- und Lernplattformen bis hin zu neuen Evaluierungsformaten und der Entwicklung von Handbüchern, die eine rasche Umstellung von Präsenz auf Online-Lehre gewährleisten sollen. Alle Projekte werden durch Konsortien, bestehend aus mindestens drei internationalen Partnern, durchgeführt. Viele der Projekte haben, neben der durch die Europäische Kommission vorgegebenen Priorität "Innovative practices in a digital era", das Thema "Inklusive Bildung" aufgegriffen und setzen somit auch auf einen weiteren Schwerpunkt "Inklusion" der neuen Erasmus+ Programmgeneration.

Die Projekte haben eine Laufzeit von 24 Monaten und starten im Laufe des ersten Halbjahres 2021. Das Gesamtfördervolumen der 13 Innovationsprojekte beträgt rund 2,8 Millionen Euro. Die neuen Projekte stärken den Ausbau und die Weiterentwicklung von Digitalisierung an Österreichs Hochschulen und tragen somit auch zur Erreichung der Ziele der Hochschulmobilitätsstrategie des BMBWF bei. Eine Übersicht der ausgewählten Projekte und koordinierenden Institutionen finden Sie hier.