RAY-Forschungsnetzwerk

Grafische Darstellung des RAY-Forschungsnetzwerkes © RAY-Forschungsnetzwerk

Das Europäische Forschungsnetzwerk „RAY - Research-based Analysis of European Youth Programmes" wurde im Jahr 2008 ins Leben gerufen. Aktuell beteiligen sich 33 Nationalagenturen und ihre Forschungspartner an RAY. 

Wirkung & Qualitätssicherung

Ziel des Forschungsnetzwerkes ist es, die Wirkung der EU-Jugendförderprogramme (Erasmus+: Jugend und Europäisches Solidaritätskorps) zu erforschen und zur Qualitätssicherung sowie weiteren Entwicklung dieser Programme beizutragen. Darüber hinaus leistet RAY einen wichtigen Beitrag zu einer evidenzbasierten Jugendpolitik und trägt zu einem besseren Verständnis über Abläufe und Wirkung des non-formalen Lernens bei.

Forschungsschwerpunkte

Neben regemäßigen Erhebungen zur Wirkung der EU-Förderprogramme auf Projektteilnehmer/innen setzt das RAY verschiedene thematische Forschungsprojekte um, z.B. Auswirkungen von COVID-19 auf die Jugendarbeit in Europa, Digitalisierung, Kompetenzentwicklung, …  

Alle Infos zu aktuellen Forschungsprojekten, Publikationen und Studienergebnisse finden sich auf der RAY-Website hier

Fallstudie: Auswirkungen der Coronapandemie auf die Jugendarbeit in Europa

Die massenhafte Verbreitung des Coronavirus hat ab März 2020 in Europa in einem nie gekannten Ausmaß das öffentliche Leben beeinträchtigt, so auch europäische Jugendmobilitätsprojekte. Aus diesem Grund hat das europäische Netzwerk zur Erforschung der europäischen Jugendprogramme Erasmus+ und Europäisches Solidaritätskorps RAY1 im Jahr 2020 eine Studie zu den Auswirkungen der Coronapandemie auf die Jugendarbeit in Europa initiiert, an der alle mehr als 30 Netzwerkpartner beteiligt waren.

Auch der OeAD beteiligte sich an diesem Forschungsprojekt mit vier Fallstudien, deren Ergebnisse im vorliegenden Bericht vorgestellt werden und die darüber hinaus in die transnationale Auswertung durch RAY3 einfließen. Zu diesem Zweck wurde der vorliegende Bericht ins Englische übersetzt.