Erasmus+ Lehrkräfteakademien

Junge Menschen arbeiten an Computern © OeAD/Gianmaria Gava

Erasmus+ Lehrkräfteakademien sind transnationale Partnerschaften von Einrichtungen im Bereich der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften. Ihr Ziel ist es, die Qualität in der Erstausbildung zu verbessern und die Attraktivität des Lehrberufs zu erhöhen. Im Rahmen der Erasmus+ Lehrkräfteakademien sollen zudem die europäische Dimension und die Internationalisierung der Lehrkräfteausbildung gestärkt werden und Mobilitäten zu einem integralen Bestandteil des Bildungsangebots für Lehrkräfte in Europa werden.

  • Antragsteller: Einrichtungen in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften, Schulen, Ministerien, Behörden, ähnliche öffentliche Stellen oder Verbände im Bereich der Schulbildung
  • Konsortium: mind. drei Einrichtungen aus drei verschiedenen Programmländern (davon mind. zwei Partner aus EU-Mitgliedstaaten),
    • mind. zwei Einrichtungen der Erstausbildung von Lehrkräften aus zwei verschiedenen Programmländern
    • mind. eine Einrichtung in der beruflichen Weiterbildung von Lehrkräften
    • mind. eine Schule, die Referendariate anbietet, entweder als vollwertiger oder assoziierter Partner
  • Laufzeit: 3 Jahre
  • Förderhöhe: bis zu 1,5 Mio. Euro pro Lehrkräfteakademie

Folgende Aktivitäten können gefördert werden:

  • Entwicklung innovativer Verfahren zu Themen wie dem effektiven Einsatz digitaler Werkzeuge und dem Online-Lernen, Bildung mit Blick auf Umwelt und Nachhaltigkeit, geschlechtersensibler Unterricht, Unterricht in mehrsprachigen Klassen und Einführung inklusiver Schulen
  • Schaffung von Lernmöglichkeiten, z. B. gemeinsame Kurse oder Module für Lehrkräfte in allen Phasen ihrer Laufbahn
  • Ausbau der Lernmobilität mit dem Ziel, eine nachhaltige grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Lehrkräfte-Ausbilder/innen zu ermöglichen und Mobilität zu einem festen Bestandteil der Ausbildung und Weiterbildung von Lehrkräften zu machen.