Ausgezeichnete Projekte

Österreichischer Jugendpreis 2016: Gewinnerprojekt Youth EVS Tirol 2014

Projektträger: Verein Generationen und Gesellschaft

Fünf Jugendliche aus Litauen, Spanien, Bulgarien und der Türkei waren in Jugendeinrichtungen in der Medienarbeit, bei der Veranstaltungsorganisation und im Projektmanagement in Telfs, Innsbruck, Hall in Tirol, Schwaz und Kirchbichl im Einsatz. Die Freiwilligen gestalteten u.a. ein Radioprogramm, entwickelten eine Poster-Kampagne über Migration und Flucht und wirkten bei diversen Veranstaltungen aktiv mit. Alle Freiwilligen gewannen viel Selbstvertrauen, verbesserten ihre Sprachkenntnisse in Englisch und Deutsch maßgeblich, weiteten ihre sozialen und beruflichen Kompetenzen aus und trugen viel zum kulturellen Austausch in den jeweiligen Gemeinden bei. Vier der fünf Freiwilligen fanden unmittelbar im Anschluss an ihren EFD einen Job.

Österreichischer Jugendpreis 2016: Gewinnerprojekt Europe – Identity under (de)construction

Projektträger: Informelle Gruppe

40 junge Menschen aus Österreich, Bulgarien, Polen und Spanien kamen zu dieser von einer Gruppe junger Menschen organisierten Jugendbegegnung in Salzburg zusammen. Auf spielerische Weise setzten sich die TeilnehmerInnen mit dem Thema Europäische Identität auseinander: Mithilfe von Theater, Texten, Musik, Fotos, Film, Radio und Video reflektierten sie ihre persönlichen Standpunkte sowie gemeinsame Kontexte und schufen ihre eigenen sozialen und politischen Handlungsspielräume. In mehreren Kunstaktionen und Straßentheater-Performances im öffentlichen Raum wurde das Thema einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Auch lokale und regionale Medien wurden erfolgreich eingebunden und dadurch zusätzliche Aufmerksamkeit generiert. Der Wunsch die Zusammenarbeit fortzusetzen führte schließlich zu weiteren Folgeprojekten.

Österreichischer Jugendpreis 2016: Picturing the Global South: The Power behind Good Intentions

Projektträger: Service Civil International Österreich

24 TeilnehmerInnen aus Freiwilligenorganisationen aus neun europäischen Ländern kamen im November 2015 bei dieser Fachkräftemobilität in Wien zusammen, um sich mit Machtstrukturen und Normen sowie Qualitätsentwicklung im Kontext von Freiwilligeneinsätzen im Globalen Süden auseinanderzusetzen. Im Rahmen des Seminars wurde auch eine öffentliche Diskussionsveranstaltung organisiert und so das Thema weiteren Personen zugänglich gemacht. Zudem wurde ein Toolkit erstellt, das die Ergebnisse des Seminars zusammenfasst und Methoden zur Vorbereitung von Freiwilligen bei Nord-Süd-Einsätzen sowie viele kritische Denkanstöße bereitstellt. Das Toolkit steht online kostenlos zum Download bereit. Das Training leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung und Qualitätsentwicklung in der Freiwilligenarbeit.

Österreichischer Jugendpreis 2016: Gewinnerprojekt Jump in!

Projektträger: Plattform Generation Europa

Der Verein Plattform Generation Europa startete dieses Europäische Freiwilligenprojekt in Jordanien und entsendete Johanna Damböck. Vor Ort engagierte sie sich in einem Flüchtlingslager und brachte den Kindern und Jugendlichen Englisch bei. Zudem organisierte sie Aktivitäten zu Jugendpolitik und Sozialer Beteiligung und brachte sich bei der Entwicklung neuer Projekte ein. Solche Freiwilligeneinsätze leisten einen wichtigen Beitrag für den Kontaktaufbau und Dialog mit der arabischen Welt. Johanna Damböck konnte ihre neu erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten schließlich bei einer Entwicklungshilfeorganisation einsetzen. Weitere Auslandseinsätze für junge Menschen in Partnerländern im arabischen Raum sind geplant, um den Dialog und Austausch zwischen Europa und den Ländern des Mittleren Ostens zu fördern.

Österreichischer Jugendpreis 2016: Gewinnerprojekt Keys to employability – Intercultural Competence

Projektträger: JuKult Jugend und Kulturverein

Diese Fachkräftemobilität brachte 25 JugendarbeiterInnen und in der Jugendarbeit Aktive aus Österreich, Armenien, Bulgarien, Deutschland, Georgien, Moldawien, Portugal, Rumänien, Ukraine und Weißrussland zusammen. Ziel war es, Methoden und Tools kennenzulernen, die jungen Menschen bei der Entwicklung von Interkulturellen Kompetenzen helfen und damit auch ihre Beschäftigungsfähigkeit fördern. Dabei kam eine Vielfalt an Methoden zum Einsatz: Rollenspiele, Simulationen, Workshops, Gruppendiskussionen, eine NGO-Messe sowie eine Open Space-Session. Anhand der Inputs wurden ein Netzwerk für weitere Kooperationen gebildet sowie Ideen und Konzepte für Follow-Up-Projekte entwickelt. In Seminaren, Meetings und Workshops in den jeweiligen Herkunftsländern gaben die TeilnehmerInnen ihr erworbenes Wissen an andere weiter.