Erasmus+ Botschafterin Hochschulbildung 2016: Katharina Binder

Entsendende Einrichtung: Wirtschaftsuniversität Wien

Europäische Arbeit

Binder war während ihres Auslandaufenthalts in Estland als Studierendenvertreterin und im International Club ihrer Gastuniversität aktiv.

Steckbrief

Binder hat im Studienjahr 2015/16 an der Estonian Business School (EBS) in Tallinn studiert und war an der EBS als Studierendenvertreterin tätig. Sie legte den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf interkulturelle Kommunikation, leitete den International Club und organisierte unterschiedliche Projekte und Events, wie zum Beispiel den Experience Exchange und das Orientation Weekend.

»Mein Ziel als Erasmus+ Botschafterin ist es, zukünftige Teilnehmer/innen des Erasmus+ Programms bestmöglich auf die Kultur des Gastlands vorzubereiten und ihnen klarzumachen, was mit ein bisschen Mut und Engagement während des Auslandsaufenthalts möglich ist.«

Persönliche und berufliche Erfolge

Die zwei Kompetenzen, die Binder an der EBS vorrangig vertiefen konnte, waren Team Leading und Projektmanagement. Durch die Arbeit im International Club, der sich um Austauschstudierende und deren Integration kümmert, lernte sie, was es heißt, ein 10-köpfiges Team zu motivieren, zu unterstützen und gemeinsam gute Arbeit zu leisten. Der Experience Exchange ist ein Wochenendworkshop mit Studierendenvertretungen aus Lettland und Finnland. Das Orientation Weekend zielt darauf ab, eine stärkere Kommunikationsbasis für Erstsemestrige und Erasmusstudierende zu schaffen und dadurch die Community der EBS Studierenden zu verbessern. Durch die Organisation von beiden konnte Binder ihre Kompetenzen vertiefen.

Eindrücke

Persönlich profitierte und lernte Binder am meisten vom »entrepreneurial spirit« des noch sehr jungen Estland. Noch nie zuvor war sie von so vielen jungen, motivierten und sich gegenseitig helfenden Menschen umgeben wie während ihres Erasmus+ Aufenthalts, der sie auch dazu ermutigte, ihre Aspirationen weiterhin zu verfolgen. Momentan baut Binder ein internationales Unternehmen mit Bekannten aus Estland und England auf.