Erasmus+ Botschafter Erwachsenenbildung 2017: Herbert Depner

VHS polycollege Stöbergasse, Die Wiener Volkshochschulen GmbH

Europäische Arbeit

Depner hat sein erstes Erasmus+ Projekt – damals noch unter Leonardo da Vinci – 1994 durchgeführt. Seitdem hat er an rund 25 EU-Projekten mitgearbeitet, meistens sogar in der Rolle des Koordinators.

Steckbrief

Depner ist in den Wiener Volkshochschulen zuständig für die Koordination und Einreichung der Projektanträge im Rahmen von Erasmus+. Er möchte so viele Menschen wie möglich »nach Europa« bringen und zur Stärkung der europäischen Idee beitragen. Die Bandbreite der Projektinhalte reicht von Maßnahmen zur Integration und Bildung von Flüchtlingen bis hin zur Erforschung der Auswirkungen des Fremdsprachenlernens im Alter.

»Alle von mir besuchten Länder sind es wert dort gewesen zu sein, weil jedes Land etwas aufweist, was andere nicht haben, und so zu diesem großen schönen vielfältigen Europa beitragen. […] Mich beeindruckt immer wieder aufs Neue die Vielfalt dieser Europäischen Union, ich bin fasziniert von den unterschiedlichen Arbeitsweisen und Annäherungen an Problemlösungen. Ich bin seit mehr als 20 Jahren in Europa unterwegs und lerne bei – fast – jedem Arbeitsbesuch Neues kennen. Mir ist auch noch nie ein/e Projektmitarbeiter/in der Wiener Volkshochschulen begegnet, der von einer europäischen Mobilität / einem Projekttreffen / einem Studienaufenthalt zurückkam und eine negative Bilanz zog.«

Persönliche und berufliche Erfolge

Depner schätzt die wichtige Brückenfunktion von Erasmus+ Koordinator/innen und Projektmitarbeiter/innen als Repräsentantinnen und Repräsentanten Österreichs im Ausland. Andererseits hat seine Erasmus+ Tätigkeit mitgeholfen, den Stellenwert der Bildungsarbeit innerhalb der Wiener Volkshochschulen hochzuhalten. So viele Menschen wie möglich »nach Europa« zu bringen und so seinen Beitrag zur Stärkung der europäischen Idee zu leisten, ist Depners Vision.

Eindrücke

Als Erasmus+ Botschafter 2017 möchte Depner viele weitere Menschen davon überzeugen, sich auf europäischer Ebene zu engagieren. Er möchte die Selbstverständlichkeit, mit der Studierende Erasmus+ in Anspruch nehmen, auch in anderen Bildungsbereichen sehen – beispielsweise bei Lehrlingen und Schüler/innen von Neuen Mittelschulen. Seiner Meinung nach sei das wirksamste Mittel zur Bekämpfung von Skepsis und Vorurteilen die Erfahrung am eigenen Leib.