Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen im Lernort Hotel erwerben

2014-1-AT01-KA102-000633

Kuratorium der HLW Rankweil

Negrellistraße 50a, 6830 Rankweil

Partnereinrichtungen: Hotels in Irland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Liechtenstein und Belgien

Die Ausbildung an der HLW Rankweil dient dem Erwerb von Kenntnissen und Fertigkeiten, die zur Ausübung gehobener Berufe in allen Bereichen der Wirtschaft, der Verwaltung sowie des Sozial- und Gesundheitswesens befähigen. Unterstützt wird die praxisorientierte Ausbildung durch ein dreimonatiges Pflichtpraktikum.

Das Kuratorium der HLW Rankweil organisiert seit über zehn Jahren erfolgreich Mobilitätsprojekte. Im Sommer 2014 absolvierten 91 Schüler/innen ihr Praktikum in einem Hotel im europäischen Ausland. Die Schüler/innen wählten den Praxisbetrieb auf Grund ihrer Fremdsprachenkenntnisse aus und wurden vorwiegend in den Arbeitsbereichen Küche, Service, Etage und Rezeption als Praktikant/innen eingesetzt.

Sie konnten während der drei Monate die Struktur und die Organisation eines Hotelbetriebs kennenlernen, unternehmerische Denkweisen entwickeln und sowohl ihre Arbeitsmethoden als auch ihr theoretisches Wissen vertiefen. Die Schüler/innen lernten, ihre Arbeitshaltung und ihre Arbeitsergebnisse kritisch zu reflektieren und  Arbeitsmethoden zu hinterfragen. Individuelles, selbstständiges und vernetztes Denken, der Erwerb und die Erweiterung der Fach- und Methodenkompetenzen sowie der sozialen und personalen Kompetenzen bilden einen wesentlichen Baustein für einen  erfolgreichen Start in die berufliche Laufbahn oder für eine weiterführende Ausbildung.

Die Schüler/innen wurden von ausgebildeten Mitarbeiter/innen in die Arbeitsbereiche eingeführt und während der Praktika betreut. Die Mentor/innen gaben den Schüler/innen laufend Feedback. Die Betriebsinhaber/innen und Mentor/innen der Betriebe arbeiteten kooperativ mit dem Kuratorium, der Schulleitung, dem Projektteam, den Praktikant/innen und deren Eltern zusammen.

Das Projektteam des Kuratoriums erstellte vor Projektbeginn mit den Personalchef/innen der Betriebe Arbeitsverträge und Learning Agreements. Im Vorfeld wurden klare Aufgabenverteilungen sowohl für das Kuratorium als auch für die Aufnahmebetriebe und die Praktikant/innen definiert. Das Projektteam kontrollierte während des Praktikums, ob diese Aufgaben erfüllt wurden.

Die Schüler/innen konnten vor allem ihre Fremdsprachen- und Kommunikationskompetenzen erweitern. Die jungen Menschen erkannten, dass Mobilität und das Können von mehreren Fremdsprachen Sprungbrett für ihre zukünftige berufliche Laufbahn sind.

Besonders erfreulich ist, dass die  Schüler/innen nach dem  dreimonatigen Auslandsaufenthalt weniger Vorurteile gegenüber Neuem haben und das Interesse, neue Kulturen kennenzulernen, geweckt wurde. Die Praktikant/innen können sich vorstellen, nach Abschluss der Schule im Ausland zu arbeiten oder zu studieren.