Erasmus+ Hochschulbildung: Wissensallianzen 2014-2020

Gruppe sitzt auf Wiese und sieht in Bücher, junge Frau lächelt in die Kamera © OeAD/Gianmaria Gava

Wissensallianzen/Knowledge Alliances sind transnationale Kooperationsprojekte zwischen Hochschulen und Unternehmen, die in allen Disziplinen und Sektoren möglich sind und sich durch ihren starken Bezug zur Arbeitswelt auszeichnen. Im Vergleich zu anderen Förderschienen in der Hochschulbildung stellen bei Wissensallianzen Organisationen aus der Arbeitswelt unabdingbare und gleichwertige Partner dar und sind ebenso wie Hochschuleinrichtungen antragsberechtigt.

Ziele

  • die Modernisierung des Hochschulsektors innerhalb Europas
  • die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit von Akademiker/innen
  • der Wissensaustausch zwischen Hochschule und Arbeitswelt
  • die Deckung jenes Bedarfs, der in Unternehmen hinsichtlich benötigter Fachkompetenzen bzw. -kräfte identifiziert wurde.

Um dies zu erreichen können, z.B.

  • neue Curricula, einzelne Module entwickelt werden
  • innovative Lehr- und Lernmethoden entwickelt werden
  • IT-Produkte und spezifische Software-Programme entwickelt werden, die zugleich in Hochschulen eingeführt und bei Möglichkeit auch in Betrieben angewendet werden können.

Laufzeit

Wissensallianzen dauern zwei oder drei Jahre.

Erasmus 2021-2027

Die Programmaktion Wissensallianzen wird unter Erasmus+ 2021-27 als Allianzen für Innovation weitergeführt.

Sämtliche Informationen hierzu finden Sie demnächst unter einer eigenen Seite.

Förderhöhe

Zweijährige Wissensallianzen werden mit bis zu 700.000 Euro, dreijährige Projekte mit bis zu 1 Mio. Euro gefördert.