Cooperation Partnerships

Hände auf einer Tastatur © OeAD/Gianmaria Gava

Cooperation Partnerships sind Kooperationen von

  • mindestens drei Einrichtungen
  • aus drei verschiedenen Programmländern (eine Einbindung von Partnerländern ist in gewissen begründeten Fällen möglich).

Cooperation Partnerships unterstützen Entwicklung, Transfer und Implementierung innovativer Praktiken, neuer Module und Curricula ebenso wie gemeinsame Initiativen zur Förderung von thematischer Zusammenarbeit auf europäischer Ebene.

Ziel ihrer Zusammenarbeit kann sein, Qualität und Relevanz der Aktivitäten der Einrichtungen zu erhöhen, Partnernetzwerke aufzubauen und zu stärken, Kapazitäten für länderübergreifende Zusammenarbeit und Internationalisierung der Aktivitäten zu erhöhen und dabei neue Praktiken, Methoden und Ideen zu entwickeln bzw. auszutauschen.

Ergebnisse der Cooperation Partnerships sollen wiederverwendbar, übertragbar und anpassbar sein und nach Möglichkeit transdisziplinär. Verbreitet werden sie auf lokaler, regionaler, nationaler und länderübergreifender Ebene.

Antragsfrist: 20. Mai 2021, 12:00 Uhr (Brüsseler Zeit)

Projektstart frühestens 1. November 2021

  • Laufzeit: 12 bis 36 Monate
  • Förderhöhe: min. 100.000 bis max. 400.000 Euro pro Projekt

Bildungspolitische Prioritäten

Das Programm Erasmus+ gibt verschiedene bildungspolitische Prioritäten vor. Cooperation Partnerships leisten mit ihren Ergebnissen Beiträge zu deren Erreichen. Folgende vier Prioritäten gelten für alle Erasmus+ Sektoren:

  • Inklusion und Diversität
  • Umwelt und Kampf gegen den Klimawandel
  • Digitaler Wandel durch Entwicklung digitaler Gewandtheit, Resilienz und Kapazität
  • Gemeinsame Werte, ziviles Engagement und Teilhabe

Darüber hinaus gibt es Prioritäten für den jeweiligen Sektor (siehe Programmleitfaden Teil B, Leitaktion 2). Jedes Projekt muss mindestens eine der vier allgemeinen oder eine spezifische Priorität der Hochschulbildung ansprechen. Für Österreich sind keine nationalen Prioritäten vorgesehen.

Wichtige Aspekte für das Projektdesign

  • Ökologische Nachhaltigkeit – Umweltfreundlichkeit und grüne Praktiken
  • Inklusion und Vielfalt – Chancengleichheit, gleichberechtigter Zugang, Inklusion und Fairness
  • Digitale Dimension – virtuelle Zusammenarbeit und Experimentieren mit virtuellen und Blended-Learning Möglichkeiten, Nutzung von Plattformen wie eTwinning, School Education Gateway, EPALE, European Youth Portal, European Youth Strategy Platform für die Zusammenarbeit vor, während und nach dem Projekt

Förderfähige Einrichtungen

Erasmus+ fördert Cooperation Partnerships zwischen allen möglichen Einrichtungen, die in den Bereichen Bildung, Jugend, Sport oder anderen sozioökonomischen Sektoren agieren, ferner auch Einrichtungen mit sektorenübergreifender Ausrichtung (wie etwa Behörden, Einrichtungen für Anerkennung und Validierung, Sozialpartner, Handelsorganisationen, Beratungszentren, Kultur- und Sporteinrichtungen). Teilnehmende Hochschuleinrichtungen müssen im Besitz einer gültigen Erasmus Hochschulcharta (ECHE) sein.

Wer kann einen Förderantrag stellen?

Jede in einem Programmland ansässige Einrichtung (juristische Person) kann die Förderung einer Cooperation Partnership beantragen. Die koordinierende Einrichtung richtet den Förderantrag im Namen aller Projektpartner an die nationale Erasmus+ Agentur ihres Landes. Als Partner, nicht jedoch als Antragsteller, kommen auch Organisationen aus Erasmus+ Partnerländern in Betracht, sofern deren Beteiligung einen wesentlichen Mehrwert für das Projekt bringt. Partnerländer sind grundsätzlich alle Drittstaaten, die nicht mit eigenem Budget an Erasmus+ teilnehmen. Zusätzlich können assoziierte Partner beteiligt sein, die keine Fördermittel aus dem Projekt erhalten. Sie können etwa die Projektergebnisse verbreiten helfen und zur nachhaltigen Wirkung beitragen.

Einzelpersonen können die Förderung einer Cooperation Partnership nicht beantragen.